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Modul

Stealth Grow — im Kühlschrank.

Ein komplettes Anbau-Modul, das in einen Standard-Kühlschrank passt. Beleuchtung, Klima, Belüftung und perfekter Sichtschutz — alles in einer kompakten Einheit. Für Setups, in denen jeder Quadratzentimeter zählt.

Modul mit OLED-Display und Tragegriffen
Für wen ist das?

Wenn ein Grow-Zelt keine Option ist.

Nicht jeder hat das Platzproblem im Hobby-Raum oder Keller gelöst. Mietwohnungen, dünne Wände, neugierige Besucher, Eltern — es gibt viele Gründe, weshalb ein klassisches Grow-Zelt nicht die richtige Wahl ist.

Das Modul löst genau dieses Problem: Du nimmst einen handelsüblichen Kühlschrank — von außen unauffällig, geräuscharm, gut isoliert — und verwandelst ihn mit dem Modul in einen vollausgestatteten Stealth-Grow. Seit dem 1. April 2024 ist der private Eigenanbau von bis zu drei Cannabispflanzen in Deutschland legal — der Kühlschrank ist die diskreteste Form, das tatsächlich umzusetzen.

Das Prinzip

Closed Loop — ein geschlossenes System.

Der wesentliche Unterschied zu jedem Grow-Zelt: Es gibt keinen Luftaustausch mit dem Raum.

In einem klassischen Grow-Zelt wird ständig Frischluft hineingesaugt und Abluft über einen Aktivkohlefilter nach außen gepustet. Das bedeutet: Lüftergeräusche, Filterwechsel, Abhängigkeit vom Raumklima — und im Sommer wird es im Zelt schnell zu warm. Das Modul dreht das Prinzip um.

Der Kühlschrank ist von Haus aus dafür gebaut, ein konstantes Innenklima unabhängig von außen zu halten — dieselbe Technik, die im Sommer dein Bier kühl hält, hält im Modul die Pflanzen bei konstanter Wachstumstemperatur. Das Modul übernimmt die Kompressor-Steuerung des Kühlschranks und kombiniert sie mit einer dimmbaren Heizung. Dadurch lässt sich das Klima nicht nur kühlen, sondern auch präzise auf den gewünschten Wert hochregeln.

Geruchsdicht ohne Aktivkohlefilter

Da keine Luft nach außen gepustet wird, bleibt auch der Geruch im Inneren. Vergleichbar mit einem Stück Käse im Kühlschrank: drin riecht man's, in der Küche nicht. Kein AKF, kein Filterwechsel, kein Geruch im Wohnzimmer.

Wasser-Kreislauf durch Kondensation

Die Luftfeuchtigkeit kondensiert an der kältesten Stelle (der Rückwand) und wird über die Tropfschale zurück zu den Pflanzen geführt. In Kombination mit Tonkegel-Bewässerung reicht ein Gießintervall von wenigen Wochen — kein tägliches Eingreifen nötig.

Unabhängig vom Raumklima

Egal ob 30°C-Sommer oder kühler Keller: Das Mikroklima im Inneren bleibt konstant. Das wäre in einem Zelt kaum möglich — dort heizt sich die Lampe ungefiltert in den Raum auf und die Temperatur folgt dem Außenklima.

CO₂-Düngung möglich

In offenen Systemen entweicht zugeführtes CO₂ sofort über die Abluft. Im geschlossenen System bleibt es drin und kann gezielt zugeführt werden — was unter optimalen Bedingungen deutlich besseres Wachstum ermöglicht (optional, nicht im Lieferumfang).

Konzept und Funktionsprinzip basieren auf dem Original Plantalytix Fridge Grow 2.0, das seit 2016 entwickelt und seit 2018 in über zehn Ländern eingesetzt wurde. Wir führen die Hardware mit aktualisierter Open-Source-Firmware weiter.

Wie wird gesteuert? LED, Heizung und Kompressor des Kühlschranks sind direkt am Modul angeschlossen — die komplette Klima-Regelung läuft autonom. Zusätzliche Geräte (z. B. Be-/Entfeuchter im Zelt-Setup) bindest du über Tasmota WLAN-Steckdosen an. Ausführliche Erklärung mit Diagrammen auf So funktioniert's.

Was steckt drin?

Vollausgestattet ab Werk

Das Modul bringt alles mit, was du für einen erfolgreichen Grow brauchst — von der Beleuchtung bis zur Klimaregelung.

LED-Lampe mit integrierter Heizung

Integrierte LED mit voller Spektralabdeckung und zusätzlicher Heizfunktion — damit lässt sich die Temperatur auch in kühlen Umgebungen punktgenau halten, ohne externe Heizquelle.

Klima-Steuerung

Sensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit, integrierte Steuerung des Kühlschrank-Kompressors für präzise Klima-Bedingungen.

Belüftung integriert

Rückwandlüfter und Klemmlüfter sorgen für gleichmäßige Luftzirkulation — kein zusätzlicher Lüfter-Setup nötig.

Display & Cloud-Anbindung

OLED-Display direkt am Modul und volle Anbindung an die Terp Control Cloud für Fernzugriff und Verlaufsgrafiken.

Setup

So bringst du es zum Laufen.

Passenden Kühlschrank besorgen

Wir empfehlen ältere Liebherr-Modelle, die mit dem Modul kompatibel sind. Konkrete Modellempfehlungen findest du in der Anleitung und im Telegram-Channel. Der Kühlschrank ist nicht im Lieferumfang.

Modul einschieben

Das Modul wird in den vorbereiteten Kühlschrank eingeschoben. Tragegriffe und Maßarbeit sorgen für einen passgenauen Einbau ohne Anpassungen.

Klemmbox anschließen

Die Klemmbox verbindet das Modul mit der Stromversorgung des Kühlschranks und stellt die Kompressor-Steuerung her — sicher und ohne Eingriff in die Elektrik des Kühlschranks.

Optionales Zubehör montieren

Bei Bedarf: Tropfschale für Bewässerungs-Tropfen und der Rückwand-Zuschnitt für Liebherr-Modelle (beides separat erhältlich).

Im Terp Control Portal anmelden

Modul mit dem WLAN verbinden, im Portal registrieren — und schon kannst du Klima-Werte konfigurieren und das Setup über das Display oder die Cloud steuern.

In Erprobung

Auch ohne Kühlschrank — im Zelt nutzbar.

Wir testen aktuell ein Setup, bei dem das Modul als Lampen- und Klima-Zentrale in einem klassischen Grow-Zelt eingesetzt wird. Die LED bringt die integrierte Heizung mit — was die Temperatur in kühleren Räumen (Keller, ungeheizte Hobbyräume) ohne externe Heizquelle stabil auf den Sollwert hält.

Zusätzliche Geräte wie Be- und Entfeuchter werden per Tasmota WLAN-Steckdose angebunden und vom Modul mitgesteuert. So entsteht eine kompakte Steuerzentrale für ein vollständiges Zelt-Setup — ohne separaten Controller.

Hinweis: Dieses Szenario befindet sich aktuell im Praxistest. Besonders gut funktioniert es in kühleren Umgebungen wie Kellern. Erfahrungsberichte und Updates teilen wir im Telegram-Channel.

Warum Premium?

Maßarbeit hat ihren Preis.

Das Modul ist in der Herstellung deutlich aufwendiger als unsere anderen Produkte. Es vereint präzise gefertigte Mechanik (das Modul muss exakt in den Kühlschrank passen), LED-Treiber, Lüfter, Sensorik und Steuerelektronik in einer einzigen Einheit.

Dafür bekommst du ein Setup, das im Stealth-Bereich konkurrenzlos ist. Wer das passende Anwendungsszenario hat, hat hier die mit Abstand beste Lösung am Markt — und sie kommt mit der Open-Source-Software, an der wir aktiv weiterarbeiten.

Wichtig zum Lieferumfang: Wir verkaufen ausschließlich das Modul mit Klemmbox und Lüftern. Den Kühlschrank besorgst du dir selbst — das spart Versandkosten, gibt dir Auswahl bei der Marke und ist deutlich nachhaltiger. Welche Kühlschrank-Modelle passen, klären wir gerne im Telegram-Support.

Häufige Fragen

Modul im Detail

Welche Kühlschränke sind kompatibel?

Wir empfehlen ältere Liebherr-Modelle. Wichtig sind die Innenabmessungen und die Position des Kompressors. Im Telegram-Support helfen wir dir gerne bei der Auswahl — und im 3D-Druck-Bereich gibt es bereits Rückwand-Zuschnitte für die häufigsten Modelle.

Wie wird der Kompressor des Kühlschranks angesteuert?

Die Klemmbox stellt die Verbindung zwischen Modul und Kühlschrank-Stromkreis her. Das Modul übernimmt dann die Steuerung des Kompressors basierend auf den gemessenen Temperaturen im Inneren — präziser als der originale Kühlschrank-Thermostat. Die Klemmbox ist so ausgelegt, dass sie ohne Eingriff in die originale Elektrik des Kühlschranks angeschlossen wird.

Wie groß ist die nutzbare Anbaufläche?

Das hängt vom verwendeten Kühlschrank ab. Typischerweise stehen zwischen 25 × 40 cm und 35 × 50 cm Grundfläche zur Verfügung — mehr als genug für einen ergiebigen Eigenanbau mit ein bis drei Pflanzen in SCROG-Technik. Für SCROG empfehlen wir unser 3D-druckbares SCROG-Netz.

Ist es laut?

In jedem Fall leiser als ein handelsübliches Grow-Zelt — aber dennoch verursacht der Kompressor des Kühlschranks Geräusche, und das Modul sowie die Lüfter im Inneren natürlich auch. Die Geräuschkulisse liegt unterhalb eines normalen Gespräches, aber überhalb der Zimmerlautstärke. In Spitzen kann das schon 45–50 Dezibel ergeben.

Wie ist es mit dem Stromverbrauch?

Aufgrund der Tatsache, dass du dein eigenes Klima erzeugen kannst, ist der Stromverbrauch höher als in einem vergleichbaren Grow-Zelt-Setup. Der durchschnittliche tägliche Verbrauch liegt bei 5–6 Kilowattstunden.

Brauche ich einen Aktivkohlefilter?

Nein. Da das Modul als geschlossenes System arbeitet (kein Luftaustausch mit dem Raum), bleibt der Geruch im Inneren — wie bei einem starken Käse im Kühlschrank. Das spart Filterwechsel, Stromverbrauch durch Abluft-Lüfter und macht das ganze Setup deutlich leiser.

Funktioniert das Modul mit Smart Sockets und Tasmota WLAN-Steckdosen?

Ja. Im Terp Control Portal kannst du das Modul, Smart Sockets, Tasmota WLAN-Steckdosen und alle anderen Terp Control Geräte gemeinsam verwalten. So kannst du zum Beispiel zusätzliche Geräte (Befeuchter, Entfeuchter) via Smart Socket oder Tasmota WLAN-Steckdose einbinden, falls die integrierte Klima-Regelung nicht ausreicht.

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