Zwei Wege — mehr braucht dein Zelt nicht.
Der Terp Control Controller regelt genau ein Gerät stufenlos per PWM — die Lampe oder den Abluft-Lüfter. Alles Übrige schaltet er über Tasmota-Funksteckdosen im lokalen WLAN. Auf dieser Seite steht, wie das im Alltag zusammenspielt.
Stufenlos regeln oder einfach schalten
Jedes Gerät in deinem Zelt fällt in genau eine dieser beiden Kategorien. Der Controller bedient beide gleichzeitig.
Stufenlos per Kabel (PWM)
Ein Dimm-Ausgang für das eine Gerät, bei dem stufenlose Regelung wirklich etwas bringt: die dimmbare Lampe oder der Abluft-Lüfter.
2Geschaltet per Funksteckdose
Bis zu 32 Tasmota-Steckdosen im lokalen WLAN für alles, was nur an und aus muss — Heizung, Befeuchter, Entfeuchter, CO₂, Umluft.
Und wenn du gar nichts regeln willst? Dann lässt du beides weg. Sensorik, Verlaufsaufzeichnung und Alarme laufen unabhängig davon, ob am PWM-Ausgang oder an einer Funksteckdose etwas hängt — der Controller ist auch als reines Mess- und Warnsystem sinnvoll.
Der stufenlose Dimm-Ausgang
Der Controller hat einen PWM-Dimm-Ausgang, den du bei der Einrichtung selbst belegst: entweder die dimmbare Grow-Lampe oder den Abluft-Lüfter. Beides gleichzeitig geht in der ersten Version nicht.
Der Gewinn ist die stufenlose Regelung: die Lampe sanft hoch- und runterfahren für Sunrise und Sunset, den Lüfter drehzahlgekoppelt an Temperatur oder Luftfeuchte laufen lassen. Mit einer Schaltsteckdose geht beides nicht.
Kein Cloud-Zwang: Der Sensor sitzt am Controller, gerechnet und geregelt wird lokal auf dem Gerät. Fällt das Internet aus, ändert sich für die Regelung nichts.
Was ist mit dem jeweils anderen Gerät? Es läuft über eine Funksteckdose (an/aus) oder über deine vorhandene Steuerung weiter. In den meisten Zelten ist genau eine der beiden Regelungen entscheidend — welche das ist, entscheidest du.
Funksteckdosen für alles Übrige
Tasmota-Funksteckdosen sind günstige WLAN-Steckdosen aus dem Handel (z. B. NOUS, Athom, Shelly, viele Sonoff-Modelle), die mit der Open-Source-Firmware Tasmota laufen.
Der Controller steuert bis zu 32 davon über dein lokales WLAN. Jede Steckdose bekommt eine Rolle — Heizung, Befeuchter, Entfeuchter, CO₂, Umluft — und einen Zielwert. Wächst dein Setup, kommt einfach eine weitere Steckdose dazu.
Eine Internetverbindung ist nicht nötig. Es reicht ein lokales WLAN; die Cloud ist optional und nur für Fernzugriff, Verlauf und Tagebuch da.
Was du über Tasmota wissen solltest
Tasmota ist eine quelloffene Firmware für ESP-basierte Smart-Home-Geräte. Sie ersetzt die proprietäre Hersteller-Firmware durch ein offenes, lokal ansprechbares Protokoll — ohne Cloud-Zwang und ohne Telemetrie an Dritte.
- Welche Modelle? Viele günstige WLAN-Steckdosen mit ESP8266 oder ESP32 sind tauglich. Empfehlungen und aktuelle Modelle pflegen wir in der Telegram-Gruppe.
- Wo bekommt man sie? Wir bieten im Shop vorgeflashte Steckdosen für 22 € pro Stück an. Wer selbst flashen kann, bekommt sie auch günstig direkt bei Händlern wie NOUS, Athom oder Shelly.
- Was passiert bei WLAN-Verlust? Die betroffene Steckdose schaltet nach wenigen Minuten automatisch ab — aus Sicherheitsgründen. Sobald das WLAN wieder steht, wird automatisch weitergeregelt. Der PWM-Ausgang und die Messung am Controller sind davon nicht betroffen.
- Und ohne WLAN? Dann bleiben der PWM-Ausgang, das Display am Gerät und die Aufzeichnung nutzbar — Funksteckdosen brauchen zwingend ein lokales Netz.
Ein vollständig geregeltes Zelt
So sieht ein typisches Setup aus: ein stufenlos geregeltes Gerät am Kabel, der Rest an Funksteckdosen — alles von einem Controller aus.
Ein Controller, ein stufenloses Gerät, bis zu 32 geschaltete. Die Cloud kommt optional obendrauf.
Was hängt woran?
Die schnelle Antwort für dein Equipment.
| Gerät im Zelt | Anschluss | Regelung |
|---|---|---|
| Dimmbare LED-Lampe | PWM-Ausgang | stufenlos, mit Sunrise & Sunset |
| Abluft-Lüfter (regelbar) | PWM-Ausgang | stufenlos, gekoppelt an Temperatur oder Luftfeuchte |
| Heizung / Heizmatte | Tasmota-Funksteckdose | an/aus nach Zielwert |
| Be- und Entfeuchter | Tasmota-Funksteckdose | an/aus nach Zielwert |
| CO₂-Ventil | Tasmota-Funksteckdose | an/aus nach Zielwert |
| Umluftventilator | Tasmota-Funksteckdose | an/aus oder nach Zeitplan |
| Nicht dimmbares Gerät | Tasmota-Funksteckdose | an/aus — der PWM-Ausgang bleibt frei |
Der Controller arbeitet autonom im lokalen Netz. Die Terp Control Cloud ist optional — für Verlauf, Tagebuch und Fernzugriff.
Die Daisy-Chain der Smart Sockets
Dieser Abschnitt betrifft dich nur, wenn du bereits Smart Sockets aus der Plantalytix-Zeit betreibst. Für ein neues Setup mit dem Controller brauchst du ihn nicht.
Der Smart Socket ist eine eigenständige, intelligente Steckdose mit eigenem Sensor, Display und Mikrocontroller. Mehrere Smart Sockets werden per RJ-Kabel direkt aneinandergereiht — die sogenannte Daisy-Chain.
Die Verbindung läuft weder über die Cloud noch über WLAN, sondern über eine direkte Kabelverbindung. Jeder Socket übernimmt eine Rolle und schaltet ein/aus — dimmen kann er nicht.
Bestehende Ketten laufen unverändert weiter und erscheinen in derselben Cloud-Oberfläche wie der Controller.
Und der neue Controller? Er nutzt die Daisy-Chain nicht. Für die erste Version ist eine Kopplung mit Smart Sockets nicht vorgesehen; ob so etwas später einmal dazukommt, können wir heute nicht zusagen. Geplant und zugesagt sind der PWM-Ausgang und die Tasmota-Funksteckdosen.
Was viele Einsteiger wissen wollen.
Kann der Controller Licht und Abluft gleichzeitig stufenlos regeln?
In der ersten Version nicht. Der PWM-Ausgang ist einmal vorhanden — du legst bei der Einrichtung fest, worauf er geht. Das andere Gerät läuft über eine Funksteckdose (an/aus) oder über deine vorhandene Steuerung. Parallel entsteht ein Controller 2.0 mit zwei PWM-Ausgängen; für die allermeisten Zelte reicht aber ein stufenloser Ausgang.
Wie viele Funksteckdosen kann ich anschließen?
Bis zu 32 Steckdosen pro Gerät. Jede Steckdose bekommt eine eigene Rolle (Heizung, Befeuchter, Entfeuchter, CO₂, Umluft) und einen eigenen Zielwert — für ein Grow-Zelt ist das reichlich.
Funktioniert das auch ohne Internet?
Ja. Gemessen und geregelt wird lokal auf dem Gerät. Für die Funksteckdosen brauchst du ein lokales WLAN, aber keine Internetverbindung. Die Cloud ist optional und nur für Verlauf, Tagebuch, Alarme und Fernzugriff nötig.
Was passiert, wenn das WLAN ausfällt?
Die betroffenen Tasmota-Steckdosen schalten nach wenigen Minuten automatisch ab (Failsafe) und regeln automatisch weiter, sobald das Netz zurück ist. Der PWM-Ausgang, die Messung und das Display am Controller sind davon nicht betroffen.
Welche Tasmota-Funksteckdosen empfehlt ihr?
Wir verkaufen im Shop vorgeflashte Steckdosen für 22 € pro Stück — fertig eingerichtet, du musst nichts flashen. Wenn du selbst flashen kannst, sind NOUS-, Athom- und Shelly-Modelle mit ESP8266/ESP32 eine gute Wahl. Konkrete Modell-Empfehlungen findest du in der Telegram-Gruppe.
Brauche ich für den Kühlschrank eine Abluft?
Nein. Ein umgebauter Kühlschrank ist ein geschlossenes System ohne Luftaustausch mit dem Raum. Dort geht der PWM-Ausgang sinnvollerweise auf die LED; Kompressor und Heizung hängen an Funksteckdosen.
Kann ich meine bestehenden Smart Sockets an den Controller hängen?
Nein, die beiden sprechen unterschiedliche Protokolle — siehe Bestandsgeräte. Beide laufen aber problemlos nebeneinander in derselben Cloud-Oberfläche, und Tasmota-Funksteckdosen funktionieren mit beiden Welten.
Noch unsicher, was zu deinem Setup passt?
Frag uns im Telegram-Support — wir helfen dir, das richtige Setup für dein Zelt oder deinen Kühlschrank zu finden.